Aktuelle Regeln zu Corona

Aktuelle "Corona"-Regeln und Ausnahmen

Am 28. Mai 2020 wurden vom Senat folgende Änderungen beschlossen:

Für Gottesdienste, Amtshandlungen und Andachten gilt:

  • Ab dem 2. Juni sind in geschlossenen Räumen kultisch-religiöse Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmenden erlaubt. Ab dem 16. Juni dürfen unbegrenzt Personen teilnehmen. Religiös-kultische Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit unbegrenzter Personenzahl zulässig.

  • Das gilt auch für Gottesdienste anlässlich von Taufen, Trauungen und Bestattungen.

  • Die Anzahl der Teilnehmenden an anschließenden privaten Feiern zur Taufe, Trauung oder Beisetzung darf aber je nach Raumgröße mit mindestens 1,5 Metern Abstand untereinander maximal 50 Personen sein.

Es gelten dabei weiterhin die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln des Senats. Für unsere Evangelische Landeskirche gelten also folgende Regeln für Gottesdienste, Amtshandlungen und Andachten:

  • innerhalb und außerhalb von Kirchengebäuden ein Mindestabstand von 1,5 Metern in jede Richtung (bei Bestattungen auf dem Kirchhof ebenso!),

  • häufiges Händewaschen, die Toiletten mit Waschgelegenheit müssen zugänglich sein,

  • das Tragen von Mund-Nasen-Schutz,

  • Desinfektionsmittel sind vorzuhalten,

  • regelmäßig sind Türgriffe, Handläufe, Stühle, Bänke oder andere Gegenstände zu desinfizieren.

  • Das Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten oder Bereiche im Freien muss geordnet werden. Wo es geht, sollten Eingang und Ausgang getrennt sein. Abstandsmarkierungen sollten auch vor den Kirchen angebracht sein, damit die Abstände gewahrt werden können.

  • Detaillierte Teilnehmerlisten müssen unter Angabe des vollständigen Namens, der vollständigen Anschrift und einer Telefonnummer geführt werden, damit eventuelle Infektionsketten nach vollzogen werden können.

  • Die Emporen dürfen von der Gottesdienstgemeinde nicht genutzt werden.

  • Sämtliche körperliche Berührungen müssen vermieden werden, das gilt auch für religiöse Handlungen (wie Segnungen, Friedensgruß, Abendmahlausteilung). Von Abendmahlfeiern ist Abstand zu nehmen.

  • Der Ablauf des Gottesdienstes und Texte wie Psalmen oder Gebete müssen auf Handzetteln verteilt werden.

  • Das Chorsingen, der Gemeindegesang und das Spielen von Blasinstrumenten sind untersagt.

  • Die Kollekten werden am Ausgang auf Tischen gesammelt.

  • Bei Bedarf sind mehrere Gottesdienste hintereinander zu feiern.

  • Kindergottesdienste sollten an die Öffnungen von Kitas/Grundschulen/Spielplätzen gebunden sein und nur im kleinen Kreis gefeiert werden.

Das bedeutet insbesondere für Gottesdienste in der Dorfkirche und im Gemeindezentrum am Geflügelsteig:

  • In der Dorfkirche gibt es maximal 48 Sitzplätze.

  • Im Gemeindezentrum am Geflügelsteig gibt es maximal 27 Sitzplätze.

  • Personen desselben Hausstandes, z.B. Ehepaare, dürfen zusammensitzen. Der Abstand zu anderen Gottesdienstteilnehmenden muss in jede Richtung 1,5 Meter betragen.

  • Pfarrpersonen, Lektor*innen, Kirchdienst und die Kirchenmusik zählen nicht dazu.

  • Der Körperkontakt und auch der Austausch von Gegenständen ist nicht gestattet.

  • Türen, Bänke und andere Gegenstände sollten nicht angefasst werden.

  • Es wird nicht gesungen.

  • Es gibt kein Abendmahl im Gottesdienst.

  • Die Kollekte wird am Ausgang gesammelt.

Es gilt, sicher zu stellen, dass die Teilnahme am Gottesdienst weder für die Besuchenden noch für die am Gottesdienst mitwirkenden Ehren- wie Hauptamtlichen ein unnötiges Risiko darstellt.

Gerade auf Basis der Erfahrungen in einigen Kirchengemeinden mit Covid19-Ausbrüchen nach Gottesdiensten oder nach größeren privaten religiösen Feiern sind wir der Überzeugung, weiterhin alle Vorsicht walten zu lassen.

Daher finden alle anderen Veranstaltungen, Kreise, Treffen und Besprechungen weiterhin nicht statt. Das gilt auch im Garten der Kirchen oder auf dem Kirchhof.

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